
Know how Transfer der KlimaUnion Saar beim IZES
Besuch und Austausch mit IZES über Forschungsbereiche und -projekte im Klimaschutz
Stellungnahmen, Dokumente und Artikel zur Klimapolitik im Saarland*

Besuch und Austausch mit IZES über Forschungsbereiche und -projekte im Klimaschutz

Besuch und Austausch der KlimaUnion Saar beim IZES Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme am 26. März 2026 Das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) ist eine führende, vom Saarland geförderte, anwendungsorientiert und systemisch agierende Forschungs-einrichtung im Bereich der Energie- und Stoffstromanalyse. Das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme fördert Umwelt- und Klimaschutz insbesondere durch die anwendungsnahe Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet von Zukunftstechnologien und Zukunftsmärkten für Energie- und Stoffstromsysteme sowie durch beratende, begleitende und ausführende Tätigkeiten bei der Initiierung, Konzeption und Umsetzung von innovativen Maßnahmen zur rationellen Energienutzung und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei werden energietechnische, energiewirtschaftliche und stoffstromorientierte Fragestellungen im Bedarfsfall integriert bzw. systemisch betrachtet. (https://izes.eu/) Die KlimaUnion Saar sucht den Austausch und die Vernetzung mit allen relevanten Akteuren im Klimaschutz, um den Klimaschutz im Saarland und darüber hinaus voranzubringen und dadurch bei der notwendigen Begrenzung der menschengemachte Erderwärmung mitzuwirken und an geeigneten Stellen zum Schutze unseres Planeten Einfluss zu nehmen. Dazu dient auch dieser Austausch. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle berichten. Saarbrücken, den 26. Februar 2026 KlimaUnion Saar

Die KlimaUnion Saar startet mit einer neuen Website. Erfahren Sie mehr über unsere Ziele und wie Sie sich engagieren können.

Am Freitag, dem 19. Dezember 2025 wurde im Saarländischen Landtag ein weiteres Stück Geschichte geschrieben: Rund 10 Mitglieder der CDU Saar und der KlimaUnion gründeten den Landesverband Saar der KlimaUnion Deutschland e.V. und wählten im Sitzungssaal der CDU Landtagsfraktion den ersten Landesvorstand. Die KlimaUnion Deutschland e.V. engagiert sich für die Umsetzung des Pariser Abkommens, will gemeinsam mit der CDU und CSU eine wirksame 1,5°C-Politik erreichen und dabei glaubwürdige Klimapolitik mit nachhaltiger Wirtschaftspolitik verbinden.

Zur Erzeugung erneuerbarer Energie wird Fläche benötigt. Dabei entsteht jedoch ein Zielkonflikt mit anderen Nutzungsarten. Wie diese Zielkonflikte gelöst werden können und wie eine Mehrfachnutzung für den Energieträger Photovoltaik im Detail aussehen sollte, ist wichtiger Gegenstand dieses Positionspapier.

Zur Erzeugung erneuerbarer Energie wird Fläche benötigt. Dabei entsteht jedoch ein Zielkonflikt mit anderen Nutzungsarten. Zielkonflikte können durch Mehrfachnutzung einer Fläche aufzugelöst werden. Wie diese Mehrfachnutzung für den Energieträger Photovoltaik im Detail aussehen sollte, ist wichtiger Gegenstand dieses Positionspapiers.

„Ziel der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans ist dessen Aktualisierung als strategisches Lenkungs- und Koordinierungsinstrument hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen des demografischen Wandels, des Klimawandels, der Energiewende, der Sicherung der Daseinsvorsorge, der Finanzknappheit des Landes und der Kommunen in Bezug auf ihre räumlichen Auswirkungen und Anforderungen an die Raumstruktur des Saarlandes.“ So heißt es auf der Webseite der Landesregierung (https://beteiligung-regionalplan.de/saarland3/). Dabei wird die Landesregierung der wachsende Bedeutung des Klimaschutzes in dem veröffentlichen Entwurf des Landesentwicklungsplanes (im Folgenden LEP) nicht gerecht. Die Bedeutung des Klimaschutzes aufgrund der Klimaschutzgesetze und der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wird im Entwurf des LEP Saarland nicht ausreichend berücksichtigt. Der Raum- und Siedlungsplanung kommt im Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht nur die Aufgabe zu, für die flächenbezogenen Auswirkungen Risikovorsorge zu betreiben und so Gefahren und unzumutbare Belastungen für empfindliche Nutzungen zu vermeiden, sondern die Landesregierung muss auch präventiv Vorkehrungen zur Gewährleistung eines freiheitsschonenden Übergangs in die Klimaneutralität treffen. Dabei ist der Klimaschutz sowohl in den Leitbildern und Handlungsstrategien, den Leitvorstellungen sowie den übergeordnete Prinzipien und Konzepte zur Raumentwicklung zu formulieren als auch in den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung und damit des LEP. Dieses wurde im LEP-Entwurf nur unzureichend umgesetzt.